Im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderungsprogramme.
In den letzten Jahren ist Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz von einer Randerscheinung der HR-Strategie zu ihrem Mittelpunkt geworden. Chronischer Stress, kognitive Überlastung, Burnout und anhaltende
Konzentrationsschwierigkeiten sind keine Ausnahmezustände mehr; sie gehören zu den prägenden organisatorischen Herausforderungen unserer Zeit. Als Reaktion darauf haben die fortschrittlichsten europäischen und internationalen Unternehmen begonnen, ernsthaft in Programme zu investieren, die über reine körperliche Prävention hinausgehen. Achtsamkeit, Yoga, regenerative Praktiken und Anti-Burnout-Maßnahmen sind heute feste Bestandteile betrieblicher Gesundheitsstrategien. Das Ziel ist klar: Arbeitsumgebungen zu schaffen, die nicht nur produktiv, sondern nachhaltig sind, Umgebungen, in denen Menschen dauerhaft leistungsfähig bleiben, ohne sich zu erschöpfen.
In diesem Kontext gewinnen von Reiki inspirierte Techniken zunehmend Aufmerksamkeit als Instrumente zur Förderung des organisatorischen Wohlbefindens.
Veröffentlicht von Leonardo Mazzei (Vorstandsmitglied des ÖBRT® und der European
Reiki Group)
Von klinischen Umgebungen in die Arbeitswelt
Die Relevanz von Reiki in beruflichen Umgebungen ist nicht spekulativ. Sie gründet sich auf einen wachsenden Fundus klinischer Erfahrungen und krankenhausbasierter Anwendungen, die bereits in einigen der anspruchsvollsten menschlichen Kontexte ihren Wert bewiesen haben.
Das Buch “Reiki: scienza e medicina” (Reiki: Wissenschaft und Medizin), verfasst auf Italienisch von Alessio Bianchini, Marco Coppo und Angeline D’Ascanio unter der Koordination der IlReiki School, bietet eine fundierte Untersuchung des Verhältnisses zwischen Reiki, Gesundheit und seiner Integration in Gesundheits-und Berufsumgebungen. Gestützt auf Studien, Krankenhauserfahrungen und praktische Anwendungen leisten die Autoren einen Beitrag zur wachsenden internationalen Debatte über Komplementärpraktiken, Stressbewältigung und Gesundheitsförderung.
Zu den im Buch beschriebenen klinischen Bereichen gehören Onkologie, Palliativversorgung, Intensivstationen, Schmerztherapiepfade, Unterstützungsprogramme für pflegende Angehörige sowie Maßnahmen zur Förderung des Wohlbefindens von Pflegepersonal, das hohem Berufsstress ausgesetzt ist. Auch in pädiatrischen und neonatologischen Abteilungen wurde Reiki als begleitende Unterstützung angeboten, nicht als Ersatz für medizinische Behandlung, sondern als Begleitung für Patienten und Angehörige.
Die Parallele zur Unternehmensumgebung
Les conditions qui rendent le Reiki précieux dans les environnements cliniques, à savoir le stress élevé, le besoin de récupération, l’importance de la régulation émotionnelle et les exigences cognitives soutenues, ne sont pas propres aux hôpitaux. Elles se retrouvent de manière tout aussi prégnante dans les espaces de travail ouverts, les équipes dirigeantes, les fonctions en contact avec la clientèle, et dans tout environnement où l’on attend des individus qu’ils performent régulièrement sous pression.
Les techniques Reiki soutiennent l’activation du système nerveux parasympathique, le contrepoids physiologique de la réponse au stress, en favorisant un état de vigilance calme, propice à la concentration, à la clarté de pensée et à l’attention aux autres. Ce n’est pas un avantage marginal. C’est précisément l’état que les environnements de travail à haute performance peinent le plus à maintenir.
Dans le cadre des pratiques RH, le Reiki peut être proposé comme activité de bien-être en entreprise sous plusieurs formes concrètes : courtes séances de relaxation guidée, pauses régénératives structurées, ateliers axés sur la gestion du stress et le rééquilibrage psychophysique, et programmes de récupération attentionnelle pour les équipes soumises à une pression cognitive soutenue. Ces formats sont déjà familiers aux professionnels RH à travers la pleine conscience et le yoga; les techniques inspirées du Reiki s’y intègrent naturellement, en apportant un complément à la fois dans le contenu et dans les effets.
Les bénéfices pertinents pour la vie organisationnelle comprennent : le soutien à la récupération mentale entre les périodes d’effort intense, l’amélioration de la gestion du stress et de la régulation émotionnelle, le renforcement de la capacité de concentration, la réduction des tensions psychophysiques, une meilleure qualité des relations professionnelles et une plus grande résilience dans la durée. Aucun de ces bénéfices n’est anodin. Ensemble, ils répondent directement aux causes de l’absentéisme, du présentéisme et de l’érosion progressive de l’engagement qui coûtent chaque année très cher aux organisations européennes.
Pour les professionnels RH et les responsables du bien-être organisationnel qui envisagent d’intégrer le Reiki à leurs programmes, les associations membres de l’ERG peuvent apporter un soutien concret : identifier des praticiens qualifiés dans leur pays.
Fazit
Die betriebliche Gesundheitsförderung hat sich weiterentwickelt. Es geht nicht mehr nur um körperliche Prävention oder um Mitarbeiter-Hilfsprogramme, die erst im Krisenfall greifen. Es geht darum, täglich und strukturell die Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen ihre beste Arbeit leisten können, ohne ihre Gesundheit zu gefährden.
Von Reiki inspirierte Techniken, angeboten von gut ausgebildeten und ethisch handelnden Praktikern, haben einen evidenzgestützten Beitrag in diesem Projekt. Die in “Reiki: scienza e medicina” dokumentierten klinischen Erfahrungen und die Krankenhausprogramme in ganz Europa und Italien zeigen, was möglich ist, wenn Reiki mit Strenge, Bescheidenheit und Sorgfalt angeboten wird.
Die Unternehmenswelt ist bereit für dasselbe Gespräch.
Die European Reiki Group (ERG) ist ein gemeinnütziger Dachverband, der Reiki-
Organisationen in ganz Europa verbindet und Zusammenarbeit sowie gemeinsame
Standards fördert. Weitere Informationen finden Sie unter europeanreikigroup.org
Wesentliche Referenzen
Bianchini A., Coppo M., D’Ascanio A. “Reiki: Scienza e Medicina”, Scuola ilReiki, 2022
Hosak M. “Reiki in der therapeutischen Praxis”, 2021.
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